Traktor & Ableton Live - Wechselstrom Projekt - Community Portal für elektronische Musik: "Traktor & Ableton Live
klick hierAuflegen mit CD und Vinyl war gestern, digitales Auflegen liegt voll im Trend. Immer mehr reisende DJs lassen ihr Case zu Hause und haben einen Laptop dabei. Doch welche Software soll man nutzen? Mit Native Instruments' Traktor und Ableton Live haben sich zwei Favoriten herausgebildet, die eigentlich die Tools der Wahl sein könnten, jedoch beide Stärken und Schwächen besitzen. Wir wollen aufzeigen, wie Du das reale Pitch- und Mixgefühl von Traktor mit den zahlreichen Möglichkeiten von Ableton Live verbinden kannst.
Image Dazu ist es notwendig, Trakor den Takt angeben zu lassen (Master) und über die Funktion des External Sync ein Steuersignal an Live (Slave) zu senden. In der Praxis stellt man hierzu eine Midi-Verbindung über einen beliebigen Port aus Traktor zu Ableton her. Diese kann virtuell mit Software wie Midiyoke (nur PC) oder über einen real verfügbaren Midi-Out und Midi-In etwa an der Soundkarte erfolgen. Generell muss der Ein- und Ausgang mit einem Kabel überbrückt werden. Steht eine Verbindung, blinkt in Ableton das obere kleine Kästchen neben dem EXT-Button gelb. Nun noch im Traktor-Menü Midi-Clock den Master und den Send sowie in Live den EXT-Knopf aktivieren - dann laufen richtig gewarpte Tracks im Ableton beatsynchron mit den Tracks aus Traktor.
Ob sie wirklich synchron laufen, erkennst Du an der Bpm-Anzeige in Live. Sie verändert sich, wenn Du in Traktor etwas änderst. Funktioniert dann auch mit zwei Computern, was wegen der Übersichtlichkeit sogar zu empfehlen ist. In dieses Setup kann man auch Hardwarecontroller oder sogar Final Scratch einbinden.
Image DJ-ing mit Ableton Live?
Eine Produktionssoftware zum Auflegen zu benutzen klingt im ersten Moment komisch, doch wer die Möglichkeiten von Ableton Live kennengelernt hat, der ist meist sehr schnell in sie verliebt. Ableton bietet alle Funktionen, die man benötigt, so kann man einen Dreiband-Equalizer einstellen, der dem eines Mixers recht ähnlich ist. Flanger, Filter und viele andere Effekte stehen für nahezu unendliche Variationen der Klangverformung zur Verfügung. Diese können dann auf jeden Audiokanal gelegt werden, so dass man sie bequem per Midi-Controller steuern kann.
Über den Crossfader am Masterausgang kann man so ein reales Mixgefühl erhalten. Auch wenn Ableton über eine sehr gute Geschwindigkeitserkennung verfügt, ist es immer notwendig, jeden Track einmalig zu bearbeiten. Dazu stellt man erst den Startpunkt (Cue) ein und von da aus justiert man die einzelnen Geschwindigkeitsmarker (warpen), bis der Beat synchron zum eingeschalteten Metronom läuft. Dies geht auch automatisch, erfordert aber je nach Art des Tracks auch mal manuelle Eingriffe. So kannst Du recht schnell ein großes Musik-Sortiment aufgebauen, um damit direkt und intuitiv zu mixen. Darüber hinaus kann man eine Vielzahl von anderen Tonerzeugern nutzen, um seinem Set so einen deutlichen Live-Charakter zu verleihen. Pflicht ist dabei eine Soundkarte mit zwei getrennten Ausgängen - um auch vorhören zu können."
Saturday, November 28, 2009
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